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Im Körper steht nichts für sich allein.

Körperflüstern - Serie 10/10 Faszie: Verbindung 


Vielleicht hast du es in dieser Serie schon gespürt:

Im Körper steht nichts für sich allein.

In den letzten Beiträgen sind wir Schritt für Schritt durch den Körper gewandert.


Vom Kiefer, Kopf über Schultern und Rücken.

Über Atem und Bauch bis hinunter zu Becken und Füssen.


Vielleicht hast du dabei bemerkt:

Spannung zeigt sich selten nur an einer einzigen Stelle.


Manchmal beginnt sie an einem Ort und wird an einem ganz anderen im Körper spürbar.


Ein Grund dafür liegt in einem Gewebe, das unseren ganzen Körper durchzieht:

den Faszien.



Wie sich das im Körper zeigt:

Faszien spüren wir selten als klaren Schmerz.


Ehe als ein Gefühl von Spannung im ganzen Körper.


Vielleicht fühlst du dich morgens steif, als müsste dein Körper erst langsam 

in Bewegung komme.

Oder Bewegungen wirken eingeschränkt, obwohl eigentlich nichts verletzt ist.


Manche Menschen beschreiben ein Ziehen,

das sich wie eine Linie durch den Körper fortsetzt.


Oder das Gefühl, dass der Körper innerlich festhält.




Eine Spur tiefer:

Faszien umhüllen Muskeln, Organe und Strukturen und verbinden sie miteinander.


Sie reagieren sensibel auf Bewegung, Stress und Emotionen und stehen in enger in engem Austausch mit dem Nervensystem. 


Deshalb zeigt sich über dieses feine Netzwerk oft mehr, als wir auf den ersten Blick erkennen.


In der Natur gibt es etwas Ähnliches.


Unter dem Waldboden verbindet ein feines Geflecht aus Pilzfäden, das sogenannte Myzel, ganze Wälder miteinander.


Was an einer Stelle geschieht, wirkt auf das ganze System.

Unser Körper funktioniert ähnlich. Auch er ist kein Sammelsurium einzelner Teile. Sondern ein lebendiges Netzwerk. Von Kopf bis zu den Füssen.


Wenn ein Bereich wieder mehr Beweglichkeit findet,

kann sich diese Veränderung im ganzen Körper ausbreiten.

Genau das macht Entwicklung möglich.





Kurzes Körperlauschen



Vielleicht spürst du deinen Körper jetzt etwas anders.


Nicht mehr nur einzelne Stellen,

sondern ein lebendiges Ganzes. 


Ein System, das ständig versucht,

Balance zu finden.


Vielleicht genügt es für einen Moment, den ganzen Körper wahrzunehmen.

Ohne etwas verändern zu wollen.

Einfach da sein.

Und zuhören.


Reflexion

Wenn du auf diese Serien zurückblickst:


  • In welchen Bereichen deines Körpers hast du dich am meisten wiedererkannt?


  • Gab es einen Moment, in dem du dein eigenes Körperflüstern besonders deutlich gespürt hast?


  • Wenn dein Körper ein Garten wäre:

    Welcher Bereich würde gerade etwas mehr Aufmerksamkeit brauchen?


Seelengartenwerkzeug

Vielleicht hast du in dieser Serie bemerkt,

dass sich dein Körper an manchen Stellen meldet.


Im Kopf.

In den Schultern.

Im Atem, oder Zwerchfell.

Im Rücken und im Bauch.

oder in den Füssen.

Lies gerne die Beiträge dazu nach, sie sind hier verlinkt.


Diese Signale sind keine Fehler.

Sie sind Hinweise.


Wie in einem Garten reicht es 

jedoch nicht, nur zu verstehen, warum 

eine Pflanze Mühe hat zu wachsen. 


Man beginnt, den Boden zu lockern.

Licht hineinzulassen.

Wasser zu geben.

Genau darum geht es auch im Seelengarten.


Nicht darum, den Körper zu reparieren.

Sondern Bedinungen zu schaffen, in denen er wieder in seine natürliche Balance finden kann.


In der nächsten Serie schauen wir gemeinsam auf die Werkzeuge im Seelengarten.

Auf kleine Wege zurück zu mehr Halt im Körper, mehr Sicherheit im Nervensystem und mehr Vertrauen in die eigene innere Führung.



Denn der Körper flüstert leise.


Wenn wir wieder zuhören,

zeigt er uns oft selbst den Weg zurück 



Zurück zur Wurzeln deines Körpers. 



Herzlich

Cornelia


Praxis Seelengarten






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