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Schlaflos, unruhig, angespannt


Es ist 3 Uhr morgens. Du bist müde, aber dein Kopf läuft weiter. Gedanken drehen sich im Kreis, Gefühle werden lauter statt leiser.
Du drehst dich von einer Seite auf die andere und spürst: Der Körper ist erschöpft, aber dein System kommt nicht zur Ruhe.

Ich kenne das selbst, früher beim Wechsel der Schichten von Nacht auf Tagdienst, in der Schreibabyphase, bei stressigen Situationen in der Hausbauphase ect.
Viele Menschen kennen dieses Gefühl, nicht wirklich runterzufahren, obwohl man alles versucht jedoch oft auch ohne sichtbaren äusseren Ursachen. Hier darf man verstehen, der Schlaf ist ein hochkomplexer Prozess.

Schlaf ist essenziell, weil sich alles neu ordnet:
Schlaf ist nicht nur Erholung.
Er ist emotionale Verarbeitung und Regulation deines Nervensystems.
Für was Schlaf alles dient:
  • 70–80 % körperliche Regeneration (Zellen, Muskeln, Entgiftung)
  • 100 % mentale & emotionale Verarbeitung
  • Stärkung des Immunsystems
  • Aufbau von Energie und Stabilität

Wie wird der Schlaf gesteuert ?
Die Zirbeldrüse steuert deinen Schlaf über das Hormon
Melatonin.

Wichtig:
  • Tageslicht aktiviert die Produktion
  • Dunkelheit ermöglicht die Wirkung

Ohne Licht am Tag und Dunkelheit am Abend gerät dein Rhythmus aus dem Gleichgewicht.
Künstliches Licht kann den Tag verlängern, so dass Melatonin später ausgeschüttet wird und das Einschlafen auf sich warten lässt.

Die Amygdala bewertet ständig: sicher oder Gefahr?
  • Stress, Angst, Sorgen → aktivieren Stresshormone (Cortisol, Adrenalin)
  • Diese blockieren Melatonin
  • Einschlafen wird schwer oder oberflächlich

Im gesunden Schlaf:
  • in der REM-Phase werden Emotionen verarbeitet.
  • innere Spannung wird reduziert.


Hauptursachen für Schlafstörungen
  • ca. 90 % durch Stress
  • ungelöste Emotionen (Angst, Wut, Sorgen)
  • erhöhte Stresshormone blockieren Schlafprozesse
  • erst danach kommen körperliche Ursachen wie Schmerzen, Juckreiz ect.

Schlafhemmende Faktoren
  • künstliches Licht & Bildschirmstrahlung
  • Elektrosmog (z. B. Handy direkt am Bett)
  • Bewegungsmangel
  • Lärm
  • chronischer Stress
  • Schichtarbeit
  • Wasseradern, Currygitter

🌿 Schlafunterstützende Faktoren
  • morgens Tageslicht (ca. 10 Minuten) ohne Sonnenbrille.
  • regelmäßige Schlafzeiten, auch Abends immer zur selben Zeit ins Bett. (Wecker stellen)
  • Dunkelheit am Abend, mindestens 1h vor Schlafenszeit keine Bildschirme, Handy!
  • Viel Bewegung im Alltag, Barfuß gehen, Erdung
  • Ruhige, kühle Schlafumgebung
  • Kein Handy auch nicht im Flugmodus auf dem Nachttisch
  • bewusst gestalteter Raum (Qi Flow), Entfernung von Störzonen
  • Erwartungen herunterschrauben, Ruhen ist auch mal okey

Ein Wort zu den Schlafmedikamente
Ich habe selber erlebet wie oft und schnell Schlafmedikamente verschrieben werden, nicht nur im Spital. Man will das lästige Symptom weg haben, endlich mehr Energie und ruhigen Schlaf. Schliesslich muss man ja wieder funktionieren am nächsten Tag. Sehr verständlich, aber Schlafmedikamente sind reine Symptombehandlungen und greifen nicht an die Ursache. In Ausnahmefälle kann begrenzt auf 2 Wochen mal ein Medi Sinn machen um akute Situationen zu stabilisieren.

Ich persönlich greife zu pflanzlichen oder natürliche Alternativen.
z.B. Serenity-Öl Mischung von Doterra auf den Reflexzonen der Füsse aufgetragen lieben wir alle.
Enthält die Öle: Lavendel, Ylang Ylang, römische Kamille, Hawaiian Sandalwood und Marjoram .
Es hat eine entspannende Wirkung auf den Körper und Geist. Serenity wirkt ausgleichend und hilft dabei, Stress und Nervosität zu reduzieren. Es bietet Unterstützung im Umgang mit Angstgefühlen und hilft, ein Gefühl von Ruhe und Frieden zu erzeugen. Dies macht es besonders nützlich in Zeiten hoher emotionaler Belastung oder zur Förderung einer entspannten Atmosphäre vor dem Schlafengehen.

Was vielen bei Schlafmedis nicht bewusst ist.
Benzodiazepine (Temesta, Lorazepam, Diazepam)
  • verändern oder reduzieren die REM-Phase
  • dämpfen die Aktivität der Amygdala
  • Gefühle werden nicht vollständig verarbeitet
  • Abhängigkeit nach längerer Einnahme als 2 Wochen

Z-Substanzen (Zolpidem)
  • führen zu Rebound - Insomnie: Nach dem Absetzen reagiert der Körper stärker als zuvor mit der vorhandenen Schlafstörung, mit Alpträumen
  • erhöhte Neigung zu Schlafwandeln

Folgen von synthetischen Schlafmedis:

  • am nächsten Tag ist das System oft reaktiver
  • schnellerer Stress, stärkere emotionale Reaktionen
  • Ursache der Schlafstörung wird nicht beachtet.

Und der Teufelskreis fängt von vorne an.

🌙 Schlaf ist die Basis für alles.
Wie du schläfst, bestimmt, wie du fühlst, denkst und lebst.
Ein optimierter Schlaf führt zu 90% besserer Gesundheit.


Setzte konsequent die oben genannten Punkte für mindestens 2 Wochen um und schaue mal was sich dadurch bereits verändern darf.


Einladung
Es ist Zeit die tieferen Themen hinter den Schlafstörung zu erkennen.
Vielleicht ist mein kompaktes Online-Angebot dein erster Schritt.

Du lernst einfache und wirkungsvolle Übungen, um deinen Körper zu beruhigen und dein Nervensystem zu regulieren. Dort liegt der Fokus nicht auf Wissen, dafür ist dieser Blogbeitrag gedacht. Es geht ums spüren und anwenden im Alltag umzusetzen.

Vielleicht möchtest du lieber direkt in einer 1:1 Begleitung deine Hintergründe erfahren.

Ich freue mich von dir zur hören.
Herzlich Cornelia





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