top of page

Das Mondjahr

Aktualisiert: 27. Jan.

Von Cornelia Felber


Wenn Schnee die Erde still deckt, liegt das neue Jahr noch verborgen. Leise kündigt es sich an, wie ein Same unter der Oberfläche, der ruht, bis die Zeit reif ist.
Im Rhythmus des Jahres tanzt der Mond durch seine Monde. Jeder Monat trägt eine eigene Qualität, geprägt von den fünf Elementen: Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall. Sie wirken wie unsichtbare Hüter: tragend, stabil, tief.

Die Sonne schenkt uns Struktur. Sie markiert Wendepunkte, Licht und Dunkelheit, die äußeren Rhythmen des Jahres. Der Mond schenkt uns den inneren Rhythmus: Er fließt durch unsere Tage, begleitet Gefühle, innere Prozesse und das Tempo unserer Seele.

Die zwölf Rauhnächte gleichen den Unterschied zwischen Mond- und Sonnenjahr aus. Sie öffnen einen Raum zwischen Altem und Neuem. Eine Schwelle, die wir still betreten können.

Mondphasen im Jahreskreis
Der Mond schenkt Orientierung:
  • Beim Neumond ziehen wir uns zurück, wenden den Blick nach innen und ruhen.
  • Mit dem zunehmenden Mond steigt die Kraft, wir öffnen uns nach außen und lassen Vorhaben wachsen.
  • Der Vollmond markiert Höhepunkt und Spannung; Emotionen und Entwicklungen werden intensiver sichtbar.
  • Der abnehmende Mond lädt ein, loszulassen, zu klären und Altes abzuschließen.

Der Mondjahresbeginn
Für mich beginnt das Mondjahr mit dem Saatmond. Jeder Mond trägt die Qualitäten der fünf TCM-Elemente – Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall – und webt so einen ganzheitlichen Rhythmus, in dem Mondphasen, Elemente und Jahreszeiten harmonisch zusammenwirken.

Die Zeit bis zum Saatmond, (3. März), dient der Vorbereitung: Samenwahl, Samenruhe, Bodenvorbereitung. Die Mondnamen folgen einem Seelengarten-Jahreskreis, als Orientierung nicht als Anleitung.



Die Monde im Jahreslauf

Der Mondkreis folgt keinem linearen Plan, sondern einem rhythmischen Fluss von Beginn, Wachstum, Reife, Abschied und Ruhe.
Jeder Mond erzählt seine eigene Geschichte, doch zusammen ergeben sie einen geschlossenen Kreis. Die Texte zu den einzelnen Monde werden laufend verlinkt, sodass ein vollständiges Bild entsteht.

  • Saatmond 3.3.26
  • Knospenmond 2.4.26
  • Zwischenmond 1.5.26
  • Blütenmond 31.5.26
  • Kraftmond 30.6.26
  • Reifemond 29.7.26
  • Erster Erntemond 28.8.26
  • Erntemond 26.9.26
  • Abschiedmond 26.10.26
  • Stillmond 24.11.26
  • Schwellenmond 24.12.26


Struktur der Mondtexte
Jeder Mondtext öffnet einen kleinen Raum, der Orientierung gibt, ohne starr zu sein. Die Texte folgen einer stillen Ordnung:

  • Zeitqualität
  • Mond und Körper
  • Elementbezug
  • Umsetzung im Alltag
  • Mondaffirmation
  • Offene Einladung

Sonnenpunkte im Jahr

Die Sonnenpunkte markieren Wendepunkte im Jahreskreis: Frühling, Sommersonne, Herbst und Winter. Sie spiegeln sich in den Mondzyklen wider.

  • Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche 20.3.26
  • Sommersonnenwende 21.6.26
  • Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche 23.9.26
  • Wintersonnenwende 21.12.26
Auch diese Beiträge werden laufend verlinkt.

Die Elemente
Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser begleiten den Mondkreis wie unsichtbare Hüter. Sie tragen, halten, wirken im Hintergrund. Ihre Qualitäten zeigen sich im Laufe des Jahres – im Körper, im Rhythmus und im Alltag – und machen das innere und äußere Jahr erfahrbar.

Abschluss
Der Kreis schließt sich als Übergang, nicht als Ende. Alles, was genährt wurde, ruht; alles, was gegangen ist, schafft Raum. Danach beginnt der Rhythmus erneut – still, tragend, rund. Das Mondjahr lädt ein, innezuhalten, zu spüren und den Fluss der Zeit bewusst zu erleben.

Kommentare


bottom of page