Der Knospenmond
- Cornelia Felber-Kunz

- 2. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Im Knospenmond am 2.4.26 beginnt sich zu zeigen, was im Saatmond gewählt wurde.
Noch ist nichts offen, aber die Richtung wird sichtbar. Schutz und Geduld sind jetzt wichtiger als Druck.
Zeitqualität – Knospenreife
Im Frühling bilden sich erste Knospen, welche geduldig auf ihr Aufbrechen warten. Sie brauchen noch Schutz vor kalten Nächten, aber sie reifen langsam heran.
Mondzeit - Holz- und Erdelement
Als Mondzeit trägt der Knopsenmond nun die Holzqualität in sich: Wachstum und Bewegung findet statt auch wenn noch nichts sichtbar ist. Dieser Übergang wird auch begleitet vom Erdelement. Vielleicht braucht es noch Nährung des Bodens, damit die Knospen sich optimal entwickeln können. Stabilität kommt immer vor Veränderung.

Mond und Körper
Der Mond wirkt nicht nur im Jahreskreis, sondern auch im menschlichen Körper. Der Knospenmond lädt ein, zu prüfen, was mich wirklich nährt, nicht nur symbolisch, sondern konkret.
Und was brauche ich, bevor ich wachse?
In dieser Zeit darf besonders die Verdauung in den Blick genommen werden.
Grobstofflich: Was esse ich, in welchem Rhythmus. Welche Nahrung tut mir gut und nährt mich wirklich? Wie geht es meinem Darmmilieu? Darf hier ein sanfter Frühjahresputz geschehen?
Energetisch: Welche Erfahrungen dürfen verarbeitet, ja verdaut werden? Wie ist meine Beziehung zu mir selbst? Was nährt mich und schützt meine zarten Knospen? Vielleicht auch: Wie ist mein Appetit aufs Leben?
Element Holz
In der TCM ist der Knospenmond klar dem Holzelement zugeordnet. Holz steht hier für Wachstum in Bewegung, für Mut, für das Ergreifen von Raum.
Die Holzenergie wirkt über Leber und Gallenblase. Die Leber sorg für den freien Fluss der Lebensenergie, die Gallenblase für Entscheidungs- und Umsetzungskraft.
Ist das Holz im Gleichgewicht, entsteht eine natürliche Tatkraft.
Im Ungleichgewicht zeigt sich Holz so:
• zu schwach: Zögern, Zurückhalten, Angst vor Sichtbarkeit. Die Knospe öffnet sich nicht.
• überkompensiert: Überforderung, zu schnelles Vorangehen. Die Knospe ist Frostnächten ausgesetzt.
Lass uns jetzt noch einen Blick aufs TCM Element werfen.
Element Erde
Das TCM Element Erde kann als innere Mutter verstanden werden. Sie versorgt, balanciert und harmonisiert alle anderen Elemente. Deshalb kann es besonders in Übergangszeiten, wie beim Knospenmond, sinnvoll sein, sich dem Erdelement zuzuwenden.
Hier geht es darum, Yin und Yang in Balance zu bringen, einen geerdeten festen Stand zu finden sowie Fürsorge auszugleichen.
Dieser Knospenmond zeigt sich kurz nach der Tag-Nacht-Gleiche, wenn also Tag und Nacht im Ausgleich sind. Wenn Yin und Yang im Ausgleich ist.
Der Knospenmond erinnert daran:
Der Knospenmond fragt nicht nach Perfektion sondern nach Bereitschaft. Bin ich bereit, sichtbar zu werden?
Ich gebe dem Wachsenden Zeit.
Ich nähre meinen Boden liebevoll.
Umsetzung im Alltag
Sanfte Bewegung und Rhythmus integrieren. Wie ein sanfter warmer Wind der deine Knospen schützt und stärkt. Der Körper profitiert von gleichmäßigen Abläufen und Wiederholungen.
Einfach:
langsames bewusstes Gehen, vielleicht ein Waldspaziergang (Erdung)
Kreisen der Schultern, sich Aufrichten
bewusstes Ein- und Ausatmen im eigenen Tempo
Sich Zeit nehmen für Selbstfürsorge: Nicht alles was sichtbar wird muss sofort blühen.
Ätherische Öl - Unterstützung:
Green Mandarine hilft hoffnungsvoll darauf zu vertrauen, dass die Knospe weiss, wann sie sich öffnet.
Knospenmond- Affirmation
Ich vertraue meinem Wachstum.
Ich erlaube mir sichtbar zu werden.
Sprich sie einmal.
Oder halte sie still.
Offene Einladung
Der Knospenmond kann Prägungen berühren, die den eigenen Wachstumsimpuls lenken oder begrenzen. Frage dich hier gerne:
Darf mein innerer Impuls entstehen?
Ist die Erlaubnis zu wachsen in die eigene Richtung vorhanden?


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