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Die Kraft des Outbacks im Schweizer Sommer


Was uns Solaris über innere Balance, Wurzeln und unser inneres Wasser erzählen kann.


Die Sommer in der Schweiz fühlen sich zunehmend anders an. Hitzeperioden, Trockenheit, ausgetrocknete Böden und die Sorge vor Waldbränden gehören für viele inzwischen zu einem neuen Sommergefühl.





Und manchmal spüren wir diese äussere Hitze auch in uns.

Wir fühlen uns erschöpft, gereizt, überreizt oder irgendwie „ausgetrocknet“. Unser inneres Feuer brennt vielleicht zu lange, während die kühlende, nährende Seite in uns zu kurz kommt.

Gerade dann finde ich es spannend, den Blick einmal nach Australien zu richten. In eine Landschaft, die seit Jahrtausenden mit Hitze, Trockenheit und extremen Bedingungen lebt und in der Pflanzen ganz eigene Wege gefunden haben, mit diesen Herausforderungen umzugehen.



Die australische Buschblüten-Mischung Solaris verbindet drei dieser Pflanzen: Mulla Mulla, Spinifex und She Oak.

Für mich ist es dabei weniger die Frage: Was kann diese Blütenessenz für mich tun?
Vielmehr:

Welche Qualität erinnert sie mich in mir selbst wieder?


Drei Pflanzen – drei Qualitäten

Mulla Mulla die Kraft, in der Hitze bei mir zu bleiben


Mulla Mulla wächst in den heissen und trockenen Landschaften Australiens. Allein ihr Lebensraum erzählt bereits eine Geschichte von Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit.

In der Buschblütenarbeit wird Mulla Mulla mit Themen rund um Hitze, Feuer, Verbrennung und damit verbundenen Ängsten verbunden.

Und gleichzeitig darf sie uns auch eine andere Frage stellen:

  • Wie bleibe ich bei mir, wenn es um mich herum heiss wird?

Wenn im Aussen viel los ist. Wenn Emotionen hochgehen. Wenn wir merken, dass wir innerlich schneller „heisslaufen“.

Vielleicht geht es dann gar nicht darum, die Hitze wegzumachen.

Vielleicht geht es darum, eine innere Ruhe zu finden, in der wir auch durch heisse Zeiten hindurch bei uns bleiben können.




Spinifex die Kraft, trockene Zeiten zu durchwandern


Spinifex gehört zu den Pflanzen, die in den trockenen Landschaften Australiens zuhause sind. Zäh, widerstandsfähig und an Bedingungen angepasst, die für viele andere Pflanzen kaum vorstellbar wären.

In der australischen Buschblütentradition wird Spinifex unter anderem mit körperlichem und energetischem Unbehagen rund um die Haut verbunden.

Für mich trägt diese Pflanze aber auch ein wunderschönes Bild:

  • Nicht jede trockene Phase ist ein Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft.

Auch unser Leben kennt Zeiten, in denen wenig fliesst. Zeiten, in denen wir uns leer fühlen oder nicht wissen, woher die nächste Kraft kommen soll.

Vielleicht dürfen wir dann aufhören, uns dafür zu verurteilen.

Und uns stattdessen fragen:

Was hilft mir, diese Zeit zu durchwandern, ohne mich selbst zu verlieren?




She Oak Erinnerung an unser inneres Wasser


She Oak, die australische Sumpfeiche, ist an Lebensräume angepasst, in denen Wasser eine besondere Bedeutung hat. Ihre feinen Nadeln helfen ihr, mit trockenen Bedingungen umzugehen.

Für mich steht She Oak deshalb ganz unmittelbar für das Bild des inneren Wassers. Für unsere Fähigkeit, weich zu bleiben.

Zu fühlen. Zu fliessen. Uns nähren zu lassen.

Gerade wenn unser Alltag von ständigem Tun, Funktionieren und innerer Anspannung geprägt ist, kann diese Qualität leicht verloren gehen.

She Oak erinnert mich daran:

  • Auch in mir darf es einen Ort geben, an dem Wasser fliesst.

Einen Ort, an dem ich nicht leisten muss.



Solaris und die Sprache der Elemente

Auch aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin lässt sich der Sommer mit der Qualität des Feuers verbinden. Hitze, Aktivität und Yang sind in dieser Jahreszeit besonders präsent.

Gleichzeitig brauchen wir immer auch den Gegenpol: Yin, Ruhe, Rückzug, Kühlung und Regeneration.
Ich finde diese Bildsprache wunderschön, weil sie uns daran erinnert, dass es nicht darum geht, ein Element loszuwerden.

Wir brauchen unser Feuer.

Wir brauchen unsere Begeisterung, unsere Lebendigkeit, unseren Mut und unsere Schöpferkraft.

Aber wir brauchen auch Wasser.

Ruhe. Tiefe. Empfänglichkeit. Regeneration.

Vielleicht liegt Balance deshalb nicht darin, immer „cool“ zu bleiben.

Sondern darin, Feuer und Wasser miteinander tanzen zu lassen.



Wenn das innere Feuer zu lange brennt

Wir leben in einer Zeit, in der vieles schneller geworden ist.

Mehr Informationen.
Mehr Reize.
Mehr Entscheidungen.
Mehr Erreichbarkeit.
Mehr Tun.

Unser inneres Feuer darf ständig brennen.

Und irgendwann merken wir vielleicht:

Ich bin müde.

Nicht unbedingt, weil ich zu wenig Kraft habe.

Vielleicht, weil ich zu lange aus meiner Kraft herausgegeben habe.

Dann kann es hilfreich sein, sich wieder mit dem eigenen inneren Wasser zu verbinden.

Mit dem, was nährt.

Mit dem, was entschleunigt.

Mit dem, was uns wieder in Kontakt mit uns selbst bringt.

Für mich ist genau das eine der schönsten Botschaften von Solaris.

Nicht: Mach dich noch stärker.

Sondern:

Erinnere dich daran, dass in dir verschiedene Kräfte leben.



Was uns das Outback lehren kann

Wenn wir auf eine Landschaft wie das australische Outback schauen, sehen wir zunächst vielleicht Härte.

Hitze.
Trockenheit.
Weite.
Feuer.

Und doch wächst dort Leben.

Nicht gegen die Bedingungen.

Sondern in einer ganz eigenen Verbindung mit ihnen.

Vielleicht ist das auch eine schöne Einladung für uns.

Wir müssen nicht gegen jede schwierige Phase kämpfen.

Wir dürfen lernen, uns immer wieder neu auszurichten.

Unsere Wurzeln zu spüren.

Unsere Ressourcen zu erinnern.

Unser inneres Wasser zu hüten.

Und gleichzeitig unser Feuer nicht zu verlieren.

Denn auch das gehört zu unserer Lebenskraft.



Ein kleines Sommer-Ritual

Wenn du Solaris als Begleiterin für diese Zeit nutzt, kannst du dir einen kleinen Moment der Rückverbindung schenken. Melde dich auch gerne wenn ich dir eine persönliche Essenz-Mischung zusammenstellen soll.

Setze dich für einige Minuten an einen ruhigen Ort.

Spüre deine Füsse.

Atme bewusst.

Und stelle dir drei Fragen:

Wo brennt gerade mein inneres Feuer?

Wo brauche ich mehr Wasser, Ruhe und Nahrung?

Was möchte in mir wieder ins Fliessen kommen?

Du kannst die Solaris-Mischung dabei als Blütenessenz oder Spray verwenden.
Nicht als etwas, das dich „reparieren“ muss, sondern als einen kleinen Anker für deine persönliche Intention.

Vielleicht magst du dir dabei sagen:

Ich muss nicht gegen mich arbeiten.
Ich darf mich wieder mit mir verbinden.
Ich hüte mein inneres Wasser und vertraue meiner eigenen Kraft.

Denn letztlich geht es für mich bei all diesen Pflanzen immer wieder um dasselbe:

Rückverbindung.

Mit unserem Körper.
Mit unserer Natur.
Mit unseren Wurzeln.
Mit unseren Ressourcen.
Und mit dem Teil in uns, der längst weiss, was ihm guttut.

Herzlich Cornelia

 
 
 

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